Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
KAI Automation Systems – Stand: 08.01.2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Angebote von
KAI Automation Systems
Inhaber: Kevin Pieter Mast
Ebele 207
6651 Häselgehr
Tirol, Österreich
E-Mail: kevin@kai-automation.com
(im Folgenden „Auftragnehmer")
gegenüber Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) sowie Unternehmern im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB)
(im Folgenden „Auftraggeber").
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wird.
2. Leistungen
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen insbesondere in den folgenden Bereichen:
- IT-Beratung
- KI-gestützte Automatisierung
- Software- und Workflow-Entwicklung
- Technische Analyse und Prozessoptimierung
- Entwicklung und Durchführung von Schulungen, Workshops, Trainings und Kursen im Bereich Künstliche Intelligenz, Automatisierung und IT
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Projektbeschreibung.
Ein bestimmter wirtschaftlicher, technischer oder inhaltlicher Erfolg ist nicht geschuldet, sofern dieser nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
3. Vertragsabschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
Ein Vertrag kommt zustande durch:
- eine schriftliche Auftragsbestätigung oder
- den tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung durch den Auftragnehmer.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Inhalte und Zugänge vollständig, richtig und rechtzeitig bereitzustellen.
Verzögerungen, Leistungshindernisse oder Mehraufwand, die aufgrund unzureichender oder verspäteter Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro.
Sofern nicht anders angegeben, erfolgt die Leistungserbringung umsatzsteuerfrei gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG (Kleinunternehmerregelung).
Rechnungen sind binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
6. Widerrufsrecht für Verbraucher (FAGG)
Widerrufsbelehrung
Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie den Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über Ihren Entschluss informieren.
Ein Muster-Widerrufsformular ist auf der Website des Auftragnehmers abrufbar und dem Verbraucher dauerhaft zugänglich.
Folgen des Widerrufs
Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden alle bereits geleisteten Zahlungen unverzüglich, spätestens jedoch binnen 14 Tagen ab Eingang des Widerrufs, zurückerstattet.
Wertersatz bei vorzeitigem Leistungsbeginn
Hat der Verbraucher verlangt, dass mit der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, so hat er dem Auftragnehmer einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt, wenn:
- der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass mit der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
- der Verbraucher bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.
7. Haftung
7.1 Haftung gegenüber Unternehmern (B2B)
Gegenüber Unternehmern haftet der Auftragnehmer ausschließlich für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Eine Haftung für:
- entgangenen Gewinn,
- mittelbare Schäden,
- Folgeschäden
ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Die Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – mit der Höhe des jeweiligen Auftragswertes begrenzt.
7.2 Haftung gegenüber Verbrauchern (B2C)
Gegenüber Verbrauchern haftet der Auftragnehmer:
- uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei leichter Fahrlässigkeit nur für typische und vorhersehbare Schäden.
Eine Haftungsbeschränkung bei Personenschäden ist ausgeschlossen.
7.3 Kein Beratungsersatz
Die erbrachten Leistungen, insbesondere Schulungen und Beratungen im Bereich Künstliche Intelligenz, stellen keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar.
8. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
Als geringfügige Abweichungen gelten solche, die:
- die vereinbarte Funktionalität nicht wesentlich beeinträchtigen und
- den vertraglich vorgesehenen Zweck nicht verhindern.
Solche Abweichungen begründen keinen Gewährleistungsanspruch.
Zwingende Gewährleistungsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
9. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle vom Auftragnehmer erstellten Konzepte, Skripte, Automatisierungen, Dokumentationen, Schulungsunterlagen und sonstigen Werke bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung, auch auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller nicht öffentlich bekannten Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden.
Diese Verpflichtung gilt auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
11. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung auf dieser Website sowie auf Grundlage der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO, DSG, TKG 2021).
12. Haftungsausschluss für Website-Inhalte
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für:
- Richtigkeit,
- Vollständigkeit,
- Aktualität.
Für Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen.
13. Online-Streitbeilegung (ODR)
Verbraucher haben die Möglichkeit, Beschwerden an die Online-Streitbeilegungsplattform der EU zu richten: https://ec.europa.eu/consumers/odr
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
14. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Für Verträge mit Unternehmern wird als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers vereinbart.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände gemäß KSchG.
15. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
16. Schulungen und Trainings
16.1 Anmeldung und Durchführung
Die Anmeldung zu Schulungen, Workshops, Trainings und Kursen ist verbindlich.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Schulungen inhaltlich und organisatorisch anzupassen, sofern der Gesamtcharakter der Leistung erhalten bleibt.
16.2 Absage und Nichtteilnahme
Eine kostenfreie Stornierung durch den Auftraggeber ist bis spätestens 7 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vereinbarte Vergütung in voller Höhe fällig.
16.3 Technische Voraussetzungen bei Online-Schulungen
Bei Online-Schulungen ist der Auftraggeber selbst für das Vorhandensein der erforderlichen technischen Voraussetzungen (Hardware, Software, Internetverbindung) verantwortlich.
Technische Probleme auf Seiten des Auftraggebers begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Wiederholung der Schulung.
16.4 Kein Lernerfolg
Ein bestimmter Lernerfolg, eine bestimmte Qualifikation oder eine wirtschaftliche Verwertbarkeit der vermittelten Inhalte wird nicht geschuldet.
